Vor den Kulissen präsentieren Herausforderin Susanne Eisenmann (CDU) und Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) gern Einigkeit. Foto: Staatsministerium Baden-Württemberg/Bernd Weissbrod

Die Landespolitik verabschiedet sich in die politische Sommerpause. In der grün-schwarzen Vernunftehe kriselt es dieser Tage gewaltig. Aber ein Abgesang auf die Koalition kommt zu früh, meint StN-Autorin Annika Grah.

Stuttgart - Wenn eine normale Beziehung an den Punkt kommt, dass nur noch Gerichte Streitigkeiten ausräumen können, dürfte es wohl nur noch eine Antwort geben: Scheidung. Und so sorgte die Äußerung von Umweltminister Franz Untersteller (Grüne) – er wäre nicht unfroh, wenn es eine Klage gäbe, um die Unstimmigkeiten über Schottergärten zwischen seinem Ressort und dem Wirtschaftsministerium auszuräumen - für unverhohlene Häme aus der Opposition. SPD-Fraktionschef Andreas Stoch sprach von „Absurdistan“ und frohlockte dieser Tage, er würde den 14. März 2021 – den Tag der Landtagswahl also – als bereits feststehenden Scheidungstermin benennen.

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