Lagwagon-Sänger Joey Cape, hier bei einem Konzert vor wenigen Tagen. Foto: imago/Miller

Die kalifornische Punkband Lagwagon hat im nicht ganz vollen Stuttgarter LKA gezeigt, warum sie nie so richtig große Erfolge feiern konnte.

In Zeiten wie diesen, in denen man von den Grünen als Befürworter der Atomenergie belobigt und von ach so selbstbestimmt lebenden Autonomen für eine Haartracht nach eigener Façon getadelt wird, hat man es als prinzipientreuer Punkrocker der alten Schule ohnehin schon schwer. Da ist es ungünstig, wenn man auch noch in einer Band wirkt, der seit jeher das Image anhaftete, nur „irgendeine andere Band auf Fat Wreck Chords“ zu sein. Fat Wreck Chords war das Plattenlabel, das dem Sänger Michael Burkett alias Fat Mike gehörte, dessen Band No FX wiederum der Ruf nachging, nur ein Abklatsch der Punkrockpioniere von Bad Religion zu sein. Alle drei machen Melodic Hardcore, jene US-Westküstenspielart des US-Ostküstenhardcorepunk, der sich wiederum aus dem frühen britischen Punkrock speist. Womit es sich bei Lagwagon quasi um die Kopie der Kopie jenes Originals handelt, das sich wiederum vom eigentlichen Original ableitete.

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