Edmund Kenny (rechts) und Lawrence Howarth von Kerala Dust in Stuttgart Foto: Lichtgut/Christoph Schmidt

Die Band Kerala Dust ist am Mittwochabend im Wizemann aufgetreten. Kritik, Bilder und Setlist von einem hypnotischen Konzert.

Zu Hause oder bei der Arbeit Musik von Kerala Dust zu hören, kann sehr inspirierend sein: Man darf in der treibenden Klangmelange Andeutungen von Ausbrüchen wahrnehmen, Zitate von Zerwürfnissen, minimalistische Riffs, die Ratlosigkeit ausstellen, anstatt sie zu verbergen versuchen, besonders auf dem neuen Album „An Echo of Love“. Da pflanzt die Band nervöse Americana-Gitarren in satte Techno-Beats; mitunter klingt sie auch weniger subtil, so als habe jemand in einem Anflug von Überschwang Gitarren von ZZ Top gesampelt und mit selbstgebasteltem rhythmischen Rumpeln unterlegt.

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