Die Deutsche Bank treibt ihren 2019 eingeleiteten Konzernumbau trotz der Corona-Krise weiter voran. Foto: dpa/Arne Dedert

Es soll eine freiwillige Maßnahme sein: Die Deutsche Bank hat einige ihrer Manager darum gebeten, auf ein Monatsgehalt zu verzichten. Betroffen seien davon „wenige Hunderte“ Mitarbeiter.

Frankfurt/Main - Die Deutsche Bank hat einige ihrer Manager darum gebeten, freiwillig auf ein Monatsgehalt zu verzichten. „Das ist eine freiwillige Maßnahme im Sinne des Unternehmergeists und der Disziplin, mit denen wir unser Unternehmen leiten“, teilte Konzernsprecher Jörg Eigendorf am Samstag mit. Zuvor hatte die „Financial Times“ darüber berichtet.

Freiwilliger Verzicht auf ein Monatsgehalt

Demnach hätten sich Geschäftsführung und Mitglieder des Group Management Committees bereits auf einen freiwilligen Verzicht auf ein Monatsgehalt geeinigt. Nun wolle man einer größeren Gruppe von Senior Managern die Möglichkeit geben, Teil dieser Initiative zu sein, so Eigendorf weiter. Betroffen seien davon „wenige Hunderte“ Mitarbeiter, wie ein Sprecher der Deutschen Bank auf dpa-Anfrage mitteilte.

Die Deutsche Bank treibt ihren 2019 eingeleiteten Konzernumbau trotz der Corona-Krise weiter voran. Der freiwillige Gehaltsverzicht sei ein Teil der Kostensenkungen, teilte ein Sprecher des Konzerns am Samstag mit. Deutschlands größtes Geldhaus hat sich aus einigen Geschäftsfeldern zurückgezogen und das Investmentbanking geschrumpft. Zudem soll bis Ende 2022 konzernweit die Zahl der Vollzeitstellen um etwa 18 000 auf weltweit 74 000 sinken.

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