Dänemarks Ministerpräsidentin Frederiksen bleibt skeptisch. Foto: dpa/Emil Nicolai Helms/Ritzau Scanpi

Dänen und Grönländer reagieren verhalten auf die Gespräche zwischen Trump und der Nato. Sie setzen vor allem auf europäische Allianzen.

„Ein Generalsekretär der Nato hat kein Mandat über Grönland zu verhandeln, ohne Dänemark zu konsultieren.“ so die Replik am Donnerstag aus Kopenhagen zu dem „Deal“, welcher in Davos vereinbart wurde. Die Kritik der dänischen Regierungschefin Mette Frederiksen richtet sich gegen das „Rahmenabkommen“ über Grönland, welches zwischen US-Präsident Donald Trump und dem Nato-Generalsekretär Mark Rutte vereinbart wurde. Der Inhalt dieses Abkommens ist noch nicht wirklich gänzlich bekannt, es geht um Bodenschätze sowie die Installation des US-Raketenabwehrsystems „Golden Dome” auf der arktischen Insel. Was in vielen internationalen Medien als „erste Schritte“ zur Lösung der Grönlandkrise gefeiert wurde, da Trump angeblich von neuen Zöllen absehen will, löst in Dänemark keine Begeisterung aus. Denn die Sicherheitspolitik der Insel, deren Einverleibung in die USA von Trump seit über einem Jahr gefordert wird, liegt in dänischer Verantwortung.

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