So sieht es aus, wenn Abwasser aus Regenüberlaufbecken Foto: BUND

Lange hat man beim Einleiten von Abwasser in die Flüsse weggeschaut – bis heute wird dieses Vorgehen nicht einmal dokumentiert. Das muss ein Ende haben, meint Thomas Faltin.

Stuttgart - Heutzutage wird doch alles gemessen: Feinstaub, Ozon, PFC, selbst Spurenstoffe aus Arzneien, die bis vor kurzem gar nicht nachgewiesen werden konnten. Aber welche Auswirkungen die direkte Einleitung von Fäkalien aus Abertausenden von Toiletten in die Flüsse hat, da zucken alle nur mit den Schultern: Weder die Mengen noch die Auswirkungen seien bekannt, heißt es bei den Behörden, und das, obwohl an etwa der Hälfte der Regenüberlaufbecken bereits Messgeräte angebracht sind. Stutzig macht auch, dass das Thema im jährlichen Abwasserbericht kaum eine Rolle spielt und dann in einer so verklausulierten Sprache, dass der Laie die wenigen Sätze mit großer Wahrscheinlichkeit überliest.

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