Foto: Christophe Gateau/dpa - Christophe Gateau/dpa

Ein Mann hat auf einem Gartengrundstück knapp 20 verwahrloste Tiere zwischen Tierkadavern und Sondermüll gehalten. Die Tiere waren wohl monatelang auf sich allein gestellt.

Stuttgart (dpa/lsw)Polizisten haben knapp 20 verwahrloste Tiere von einem Stuttgarter Gartengrundstück gerettet. Gegen den 48 Jahre alten Besitzer werde wegen Verstößen gegen das Tierschutzgesetz ermittelt, teilte die Polizei am Mittwoch mit. Auf dem Gelände seien unter anderem Ziegen, Gänse und Hühner gehalten worden.

Eine Passantin habe am Montagabend die Polizei gerufen, weil der Schnabel einer Gans in einer Bierdose festgesteckt habe. Als die Beamten eintrafen, fanden sie verweste Geflügelkadaver, Sondermüll und Gegenstände auf dem Grundstück, an denen sich die Tiere verletzen konnten. Die Ställe waren voller Kot. Genug Trinkwasser und Futter stand den Tieren demnach nicht zur Verfügung, so dass die Ziegen durch den maroden Zaun schlüpften und Bäume auf dem Nachbargrundstück anfraßen. Das Veterinäramt habe am Dienstag entschieden, die Tiere in Tierheimen unterbringen zu lassen. Die Polizei geht davon aus, dass sie mehrere Monate auf sich allein gestellt waren.

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