Ursprünglich gegen Ebola entwickelt: Remdesivir wirkt antiviral Foto: dpa/Ulrich Perrey

Halten Deutschlands Intensivstationen dem Corona-Härtetest stand? Der Hamburger Klinikchef Stefan Kluge sieht ausreichende Reserven im System. Zugleich dämpft er die Hoffnung auf schnelle Erfolge.

Hamburg/Stuttgart - Das wichtigste Ziel des Herunterfahrens des öffentlichen Lebens war von Anfang an, eine Überlastung der Intensivstationen zu verhindern. Bisher ist dies gelungen. Aber bleibt das auch so? Stefan Kluge, Leiter der Klinik für Intensivmedizin am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE), zeigt sich zuversichtlich. „Wir haben aktuell rund 3000 Intensivpatienten bundesweit, die mit dem Coronavirus infiziert sind. Täglich kommen etwa 300 Patienten hinzu. Es wird also langsam voller, aber wir haben ausreichend Reserven im System“, sagte er unserer Zeitung.

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