Streamen verbraucht mehr Energie als manche glauben. Foto: dpa

Innovationen verbessern die Klimabilanz beim Streamen. Doch es gibt technische Grenzen.

Stuttgart - Der weltweite Datenverkehr wächst rasant. Das ist nicht nur auf den Streamingboom zurückzuführen, sondern auch auf viele andere datenzehrende Anwendungen. Bis 2025 erwarten die Marktforscher der International Data Corporation einen jährlichen Zuwachs des Datenvolumens um gut ein Viertel. Auch der Energiebedarf für die IT-Infrastruktur ist gestiegen. Seit rund zehn Jahren sei hier aber nur noch ein langsamer Anstieg festzustellen, sagt Dirk Turek, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Energiewirtschaft und Rationelle Energieanwendung der Universität Stuttgart. Denn die Energieeffizienz von Rechenzentren und Übertragungsnetzen habe sich enorm verbessert, und mit weiteren Effizienzmaßnahmen könnte sich dieser Trend noch länger fortsetzen.

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