Ein Hauch von Nostalgie und große Pianokunst: Die georgische Virtuosin Khatia Buniatishvili begeistert im Stuttgarter Beethovensaal.
Das klingt wie von ganz weit her. Wie eine Erinnerung. An eine Spieluhr vielleicht, die am kindlichen Bett hing und bei der sich das Tempo der Melodie mit der kürzer werdenden Aufziehschnur verlangsamte. So tönt der leise Gesang, den Frédéric Chopin in den berühmten Trauermarsch seiner zweiten Klaviersonate einbettete, und dieses perlende Singen prägt danach den ganzen, pausenlos durchgespielten Klavierabend im Stuttgarter Beethovensaal. Khatia Buniatishvili ist am Samstagabend zu Gast bei den „Meisterpianisten“ der SKS Russ, das Parkett ist gut besetzt und lauscht gespannt.
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