Musik, Kunst und Poesie gehen Hand in Hand: Eine Videoinstallation von Clemens Schmidlin gab dem ungewöhnlichen Klangerlebnis eine weitere Dimension. Foto: Rainer Kellmayer

Die „Stunde der Kirchenmusik“ präsentiert in der Esslinger Stadtkirche eine Uraufführung von Russudan Meiparianis „Umarme mich“.

Esslingen - Wie alle Kulturbereiche war auch die „Stunde der Kirchenmusik“ von Corona stark betroffen. Nach einjähriger Pause versuchte Kirchenmusikdirektor Uwe Schüssler im April, der Konzertreihe mit einer Karfreitagsmusik in der Esslinger Stadtkirche St. Dionys neues Leben einzuhauchen. Doch dann legten neue Beschränkungen erneut alles lahm. Im Herbst will der Esslinger Bezirkskantor einen Neustart wagen: „Ich hoffe, dass wir unsere Konzerte wieder in zweiwöchigem Rhythmus durchführen können.“ Die Programmplanung steht, Kirchenmusik wird in all ihren Facetten erklingen. Zum Auftakt war nun in St. Dionys ein besonderes Werk zu hören: Die Uraufführung von „Umarme mich“ widmete sich in einer Symbiose von Musik, Lyrik und einer Videoinstallation den Themen Nähe, Entfremdung und Sehnsucht. Sachkundig führte Ulrike Bohnet in das Konzert ein und weckte mit ihrer Werkanalyse die Neugier der Zuhörer.

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