Köstlich ausstaffiert: „Porträt eines Jungen als Jäger“ von Nicolaes Maes (Ausschnitt), ca. 1670 Foto: Gemäldegalerie der Akademie der bildenden Künste Wien

Wenn Mächtigen einst ihre Kinder malen ließen, so, um ihre eigene Macht zu untermauern. Heute sieht Kindheit anders aus. Prestigeobjekte sind sie aber immer noch.

Vor dreißig, vierzig Jahren waren die Anlässe überschaubar. Kinder wurden nach der Geburt und an Weihnachten fotografiert, bei der Kommunion und vielleicht noch beim Abschlussball. Heute machen Eltern Umfragen zufolge allein im ersten Lebensjahr ihres Kindes an die 1000 Fotos. Von Fünfjährigen sollen im Durchschnitt schon 1500 Bilder im Netz stehen. Tendenz steigend.

Weiterlesen mit

Unsere Abo-Empfehlungen

Von hier, für die Region,
über die Welt.

  • Exklusive Artikel, Serien und Abovorteile genießen
  • Zugriff auf alle Inhalte der EZ im Web
*anschließend 10,99 € mtl.