Mit der passenden Matratze steht einem erholsamen Schlaf nichts mehr im Weg. Foto: pixabay

Kaltschaum, Federkern oder Latex? Hart oder doch lieber weich? Die richtige Matratze sorgt für einen besseren und erholsameren Schlaf. Doch welche Matratze ist die Richtige? Diese fünf Tipps helfen dabei, die passende Wahl zu treffen..

Esslingen - Durchschnittlich verbringt ein Mensch etwa ein Drittel seines Lebens mit dem Schlafen. In dieser Zeit darf sich der Körper erholen und das Gehirn verarbeitet die Erlebnisse des vergangenen Tages. All das funktioniert aber nur, wenn es ein wirklich erholsames Schlafgefühl gibt. Dafür ist die Matratze von entscheidender Bedeutung.

Was ist wichtig in puncto Matratze?

Mindestens sechzehn Zentimeter sollte eine Matratze dick sein, damit Sie den Lattenrost nicht spüren und keine Rückenschmerzen bekommen. Auch in einem Ehebett empfehlen Wissenschaftler den Kauf zwei einzelner Schlafunterlagen, obwohl es Doppelmatratzen gibt. Denn das Körpergewicht und die Schlafpositionen der Partner bleiben unterschiedlich - darauf sollte eingegangen werden.

Zudem gibt es bei einigen Matratzen verschiedene Liegezonen, die über verschiedene Härtegrade verfügen. Experten empfehlen bis zu drei Zonen, jedoch nicht mehr. Für den Fall, dass einmal etwas nicht passt, sollten Sie unbedingt bei einem Anbieter kaufen, bei dem ein Rückgaberecht besteht. So achtet zum Beispiel bett1.de nicht nur auf Qualität, sondern auch auf Fairness und Kundenservice.

Federkern, Kaltschaum, Latex & Co – Welche Matratze passt zu mir?

Es gibt verschiedene Matratzenarten, von denen alle nicht gleichermaßen für jede Person geeignet sind. So leiten zum Beispiel Federkernmatratzen Feuchtigkeit und Wärme ab und garantieren so eine effektive Durchlüftung. Vielschwitzer können davon also nur profitieren. Allerdings passen sich Federkernmatratzen dem Körper schlechter an als es zum Beispiel eine Latexmatratze könnte.

Latexmatratzen kosten meistens etwas mehr, passen sich der Körperform dafür aber sehr stark an. In eine Kaltschaummatratze hingegen sinken Sie kaum ein, woraus Sie vor allem als unruhiger Schläfer einen Nutzen ziehen können. Zusätzlich wärmt der Schaumstoff über Nacht, was leicht frierenden Menschen zugute kommt.

Spielt die Schlafposition bei der Auswahl der Matratze eine Rolle?

Liegeeigenschaften umfassen nicht nur das Körpergewicht und das Schlafklima, sondern auch die Position des Schläfers. So sollte Ihre Matratze besonders die Lendenwirbelsäule und den Nacken stützen, wenn Sie auf dem Rücken schlafen. Für Seitenschläfer eignet sich eine an den Schultern und dem Becken nachgebende Matratze, die die Gerade der Wirbelsäule bewahrt.

Weil jedoch die meisten Menschen über Nacht die Schlafposition wechseln, sollte sich die Matratze in allen Positionen angenehm anfühlen. Ein Probeliegen ist dafür unerlässlich - nicht nur einmal im Geschäft, sondern vor allem beim Schlafen.

Wie finde ich den richtigen Härtegrad für meine Matratze?

Matratzen werden meist mit einem Härtegrad zwischen H1 und H5 ausgezeichnet. Dieser wird von ihrem Aufbau und den genutzten Materialien bestimmt. Der Grad H1 benennt sehr weiche Matratzen, H5 äußerst harte Schlafunterlagen.

Ist die Schlafunterlage zu hart, kann es zu einem unruhigen Schlaf kommen. Zu weiche Matratzen hingegen können Rückenschmerzen fördern, da die Wirbelsäule nicht mehr richtig gestützt werden kann. Festere Matratzen eignen sich eher für schwerere, weiche für sehr zarte Personen.

Welche Matratze hilft gegen Rückenschmerzen?

Für Menschen mit Rückenschmerzen sind vor allem Latex- oder Viskoschaummatratzen anzuraten, die sich durch den „Memory-Effekt“ der Körperform besonders stark anpassen. Jedoch ist es keiner Matratze möglich, Rückenschmerzen zu heilen. Dafür ist immer ein Arzt zuständig. Eine richtig gewählte Matratze kann den schmerzhaften Verspannungen jedoch so weit vorbeugen, dass gar nicht erst ein Problem entsteht.

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