Im Untergeschoss gibt es reichlich Lagerfläche. Links sieht man die wasserdichten Türen mit einer Art „Bullauge“. Foto:  

Unter dem Reichenbacher Otto-Areal befindet sich ein überraschend verzweigtes System von Gängen, Räumen und Kanälen. Die Anlage stammt aus einer anderen Zeit. Nicht einmal der Besitzer kennt jeden Winkel.

Um die Jahrtausendwende wurde das Areal der ehemaligen Spinnerei Otto in Reichenbach zum modernen Gewerbepark umgestaltet. Unberührt blieb dabei, was unter der Erde liegt: Tunnel, Schächte und Kanäle unterhöhlen das Gelände. Über zwei Stahlgittertreppen und durch eine schwere Tür geht es mit Andy Dostal, dem Eigentümer des Areals, in die „Unterwelt“. Sie zeigt sich zunächst recht unspektakulär: ein flacher Gang, der offenbar von den Unternehmen auf dem Gelände gern als Lagerfläche genutzt wird. Staubtrocken ist es hier, aber das war nicht immer so. „Die sind wasserdicht“, weist Dostal auf die kleinen Türen, die links in recht kurzen Abständen die Wand durchbrechen. Sie führen in einen Parallelgang, von dem aus man nach unten in einen ebenfalls trockenen Kanal blicken kann. „Hier floss die Fils“, sagt der Hausherr, „da unten waren auch Turbinen“.

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