Rolf Zipperle, Vizepräsident der Karnevalsgesellschaft Möbelwagen, kehrt nach dem Faschingsumzug gut gelaunt heim – und entdeckt sein Haus von Einbrechern durchwühlt.
Nach vergnügten Stunden erlebt Rolf Zipperle, Vizepräsident der Karnevalsgesellschaft Möbelwagen, am Dienstagabend eine böse Überraschung: Während er mit seiner Frau beim Faschingsumzug und beim Feiern danach in der Innenstadt unterwegs war, haben Einbrecher sein Zuhause im Stadtteil Schönberg heimgesucht.
Gegen 23.30 Uhr kehrte Zipperle mit seiner Frau von der Feier zurück – gut gelaunt nach einem stimmungsvollen Umzug, an dem trotz Eiseskälte etwa 60.000 Menschen teilgenommen hatten. Die Freude verwandelte sich schnell in Schock: Die Haustür war von innen durch einen Stuhl blockiert. „Ein Einbruch daheim ist ein Albtraum“, sagt der Karnevalist.
Der oder die Einbrecher waren offenbar über die Tür des Wintergartens ins Haus gelangt und hatten anschließend den Stuhl vor der Eingangstür positioniert, um einen möglichen Heimkehrer aufzuhalten. Im Haus seien alle Räume durchwühlt, Schränke und Schubladen „rausgerissen“ worden, berichtet der Vize-Möbler. Wertvolle Gegenstände wie Bargeld fanden die Täter jedoch nicht.
Einbrecher durchwühlen Haus, finden aber kein Bargeld
Besonders schmerzlich für die Familie ist der Verlust einer Halskette der Urgroßmutter, die einen hohen emotionalen Wert besitzt. Außerdem wird die Wintergarten-Tür erneuert – die Kosten werden sich voraussichtlich auf mehrere Tausend Euro belaufen.
Die Polizei riet Zipperle und seiner Frau, vorübergehend woanders zu schlafen, damit die Spurensicherung ungestört arbeiten konnte. „Wir haben im SI-Centrum im Hotel übernachtet“, berichtet der Vize-Präsident, „und einen Sonderpreis bekommen, als wir sagten, was vorgefallen ist.“
Ob die Einbrecher wussten, dass die Zipperles beim Fasching unterwegs waren, ist unklar. In der Nachbarschaft sei jedoch bekannt, dass der Vizepräsident des Möbelwagens oft auf Karnevalsveranstaltungen ist. Die Beamten gehen davon aus, dass derselbe Täter möglicherweise auch an anderer Stelle in Stuttgart eingebrochen ist. Eine gesicherte Fußspur sei den Ermittlern bereits bekannt.