Gefragter Gesprächspartner in Talkshows und Hinterzimmern der politischen Entscheidungsträger: der Virologe Christian Drosten. Foto: AFP

Wissenschaftler verschwenden Millionen von Steuergeldern in ihren Elfenbeintürmen – dieses Klischeebild löst sich in der Coronakrise quasi über Nacht auf, kommentiert Erik Raidt. Sind die Erwartungen an Forscher zu hoch?

Stuttgart - Selten zuvor in der Geschichte haben Menschen mehr auf den Rat von Wissenschaftlern gehört als in diesen Wochen. Wer hätte vor einem Monat darauf gewettet, dass ein Virologe namens Christian Drosten zum gefragtesten Gesprächspartner in Talkshows und Hinterzimmern der politischen Entscheidungsträger werden könnte? Genau das ist geschehen: Die Wissenschaft gibt momentan Gesellschaft und Politik den Takt vor. Ihr Rat bestimmt darüber, ob Großeltern ihre Enkel sehen dürfen, Fabriken den Betrieb einstellen und Politiker demokratische Grundrechte wie die Versammlungsfreiheit vorübergehend außer Kraft setzen. Rechte, die aus guten Gründen nicht verhandelbar schienen.

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