Der Islamische Staat gilt in Syrien und im Irak als besiegt. (Archivbild) Foto: dpa/Maya Alleruzzo

Laut Bundeskriminalamt sind rund 350 deutsche Islamisten aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zurückgekommen. 100 von ihnen sollen aktiv gekämpft haben.

Düsseldorf - Nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamts (BKA) sind rund 350 deutsche Islamisten aus Syrien und dem Irak nach Deutschland zurückgekehrt. „Zu mehr als 100 Rückkehrern liegen Erkenntnisse vor, wonach sie sich aktiv an Kämpfen in Syrien oder im Irak beteiligt oder hierfür eine Ausbildung absolviert haben“, sagte eine Sprecherin des Bundeskriminalamts der Düsseldorfer „Rheinischen Post“.

Viele deutsche Islamisten seien bei den Kämpfen ums Leben gekommen. „Es liegen Hinweise zu mehr als 260 in Syrien und Irak verstorbenen Personen vor; von den Verstorbenen galten über 80 Personen als Gefährder“, sagte die BKA-Sprecherin.

Von Rückkehrern gehe in vielen Fällen eine erhebliche Gefahr aus, sagte ein Sprecher des nordrheinwestfälischen Innenministeriums der Zeitung. Die Menschen seien an Waffen ausgebildet und kampferfahren. „Und weil sie die gewaltbereite dschihadistische Ideologie verinnerlicht haben und unsere Lebensweise zutiefst verachten“, fügte er hinzu.

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