Am 31. Dezember soll eigentlich die Einheit Syriens vollendet werden. Stattdessen sind in Aleppo Gefechte ausgebrochen.
Der letzte Tag des Jahres soll ein Meilenstein für das neue Syrien werden: Für den 31. Dezember ist die formelle Eingliederung der syrischen Kurden in den neuen Staat geplant – die Einheit des Landes würde damit vollendet. Doch kurz vor dem Stichtag sind neue Kämpfe ausgebrochen. Im nordsyrischen Aleppo beschossen sich Regierungstruppen und die kurdisch dominierte Miliz SDF. Stunden zuvor hatte der türkische Außenminister Hakan Fidan den Kurden bei einem Besuch in Damaskus vorgeworfen, den Einigungsprozess zu sabotieren. Ankara droht mit einem Angriff auf die SDF. „Die Schlinge zieht sich zu“, kommentierte die regierungsnahe türkische Zeitung „Hürriyet“.
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