Der JANO-Nachwuchs spielt im Viertelfinale der deutsche Meisterschaft.
So soll es sein: Mit einer Mischung aus Anspannung und Vorfreude gehen die A-Jugend-Handballer der JANO Filder ins Viertelfinal-Hinspiel um die deutsche Meisterschaft am Freitag (20 Uhr) gegen die Füchse Berlin. Und das haben sie sich erarbeitet: Ein klarer Favorit ist in diesem Duell nicht auszumachen. „Es sind zwei Top-Mannschaften. Ich glaube, wir haben in unserer Halle Vorteile und die Füchse in ihrer“, findet jedenfalls JANO-Coach Magnus Gründig. Das bedeutet aber auch: Um gute Karten im Rennen um den Halbfinaleinzug zu haben, sollten die Filderfalken das Spiel am Freitagabend für sich entscheiden. Gründig: „Das ist der Plan. Wenn wir weiterkommen wollen, müssen wir das Heimspiel gewinnen.“ Das Rückspiel ist eine Woche später in Berlin.
Die Neuhausener Egelseehalle wird gut besucht sein. Für die jungen JANO-Spieler ist das ein Fest – und nichts Neues. „Für den 07er-Jahrgang ist es ja schon die dritte deutsche Meisterschaft. Die Jungs wissen, was auf sie zukommt“, erklärt Gründig, für den die Sache ebenfalls „ziemlich cool“ ist. Viel wird davon abhängen, welches Personal die Trainer auf das Spielfeld schicken können. Bei der JANO fehlen Julien Sprößig und Nick Scherbaum. „Aber auch bei den Füchsen sind Spieler verletzt“, hat Gründig herausgefunden. Dabei sein wird bei den Berlinern der frühere JANO-Handballer Julian Kusche. Insgesamt hebt Gründig beim Konkurrenten die „Rückraum-Kreisläufer-Kombination“ und die „brutale Qualität in der Quantität“ hervor. Dem haben die Filder-Handballer jedoch einiges entgegenzusetzen.