Autos fahren am Neckartor in Stuttgart an einer Feinstaub-Messstation vorbei. Foto: DPA - Daniel Naupold/Archiv

Stuttgart hat die rote Laterne in Sachen Luftverschmutzung wieder abgegeben. Dank eines deutlich Rückgangs der Werte am Neckartor liegt die Stadt wieder deutlich vor München.

Stuttgart (dpa/lsw)Mit einem deutlichen Rückgang der Werte am Neckartor gibt Stuttgart die rote Laterne in Sachen Luftverschmutzung wieder an München ab. Zwar wurde mit einem Jahresmittelwert von 53 Mikrogramm Stickstoffdioxid (NO2) pro Kubikmeter Luft immer noch der Grenzwert überschritten. München lag mit 63 Mikrogramm aber noch deutlich darüber, wie aus vorläufigen Daten des Umweltbundesamtes vom Dienstag hervorgeht. Im Vorjahr hatte Stuttgart mit 71 Mikrogramm vor München (damals 66) gelegen.

Auch insgesamt hat sich die Luftqualität in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr deutlich verbessert. Der Grenzwert von 40 Mikrogramm wurde nach früheren Angaben der Landesanstalt für Umwelt außer in Stuttgart nur noch in Heilbronn, Reutlingen und Mannheim überschritten. 2018 seien noch 14 Städte betroffen gewesen. Mit der Pragstraße gibt es in Stuttgart noch eine weitere Messstelle, an der mit 58 Mikrogramm eine größere Belastung als am Neckartor gemessen wurde. Weil es sich dabei um eine Sondermessung handelt, taucht der Wert allerdings nicht in dem Vergleich des Umweltbundesamtes auf.

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