O-Busse der neuesten Generation hängen nicht nur am Tropf der Oberleitung. Eine Batterie macht die Elektrohybridfahrzeuge flexibler. Foto: Ines Rudel

Esslingen will sich ganz von den Dieselbussen verabschieden– und das früher als geplant. Ingo Rust, für den ÖPNV zuständiger Bürgermeister, spricht über das Ziel, im Stadtgebiet ab 2024 nur noch batterieergänzte O-Busse einzusetzen. Und über die Zukunftssicherheit einer Technologie, die in Esslingen seit Jahrzehnten schon im Einsatz ist.

Esslingen - Nach der Pleite des Busunternehmens Rexer verzichtet der Städtische Verkehrsbetrieb Esslingen (SVE) auf einen privaten Partner und fährt von 1. Januar 2021 an alle innerstädtischen Buslinien selbst. Und von 2024 an nur noch elektrisch – so das Ziel. Was Grüne, SPD, Linke, FÜR und OB als Pionierleistung für einen klimaneutralen und emissionsfreien Busverkehr vorangetrieben haben, ist für das bürgerliche Lager eine teure und unnötige Festlegung auf die Oberleitungstechnik. Bürgermeister Ingo Rust (42, SPD), ehemaliger Staatssekretär im baden-württembergischen Finanzministerium und seit 2015 sowohl für die Stadtkasse wie für den ÖPNV in Esslingen zuständig, erläutert, wie der Ausbau funktionieren soll, wo die O-Busse an ihre räumlichen Grenzen stoßen und warum Oberleitungen dennoch zukunftsfähig sind.

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