Nicht nur Großkonzerne können international agieren, sondern auch Start-ups, kleine Firmen oder sogar Solo-Selbstständige. Foto: pixabay

Die Globalisierung hat seine Vor- und Nachteile, das eigene Unternehmen aber global aufzustellen ist immer sinnvoll und es lassen sich ganz neue Märkte erschließen. Wie man den Einstieg in den internationalen Markt schafft, zeigen wir im folgenden Artikel.

es - Internationalisierung bedeutet das Unternehmen international zu etablieren und die Unternehmenstätigkeit auf den globalen Markt auszuweiten. Die Gründe dafür können sehr verschieden sein. Ein verändertes Umfeld, technische Innovationen oder aber einfach um zu einem global Player zu werden. Die Internationalisierung bezieht sich dabei nicht nur auf eine Dienstleistung oder ein Produkt, alle Unternehmensaktivitäten sollten berücksichtigt werden. Zudem muss dieser Prozess strukturiert geplant werden, hinsichtlich Markteintrittsform, Zeitpunkt und Geschwindigkeit der Expansion. Hat man es einmal geschafft, dann können neue Zielgruppen erschlossen werden und neues Wissen sowie Erfahrungen werden verfügbar. Eine Geschäftsidee, die in Deutschland bereits etabliert ist, kann international weniger bekannt sein, sodass es dem Unternehmen einen riesigen Markt eröffnen kann.

Definition Globalisierung

Globalisierung ist der Zusammenschluss verschiedener Länder, Regionen und Orte. Es entsteht ein Verflechtung in den Bereichen Wirtschaft, Politik, Umwelt, Kommunikation und Kultur. Daraus sind bereits viele internationale Organisationen entstanden, wie zum Beispiel die NATO oder aber auch die EU. Aber auch im Privatleben äußert sich die Globalisierung, dafür muss man nur mal auf das Herkunftsland der Lebensmittel achten. Aber auch die Kommunikation mit Bekannten im Ausland ist mittlerweile kein Problem mehr. Zudem sorgt vor allem die Globalisierung für ein weltweites enormes wirtschaftliches Wachstum, was natürlich auch für deutlich mehr Konkurrenz sorgt. Wer sich international aufstellt, der muss vor allem darauf achten, dass es keine sprachlichen Barrieren gibt. So macht es zum Beispiel Sinn, eine technische Dokumentation übersetzen zu lassen, damit überall auf der Welt korrekt gearbeitet wird.

Ursachen

Die Globalisierung kann grundsätzlich in drei Phasen eingeteilt werden. In der ersten Phase wurden neue Handelsrouten und Länder überhaupt erst mal entdeckt. Dazu gehört beispielsweise die Entdeckung von Amerika. Zudem hat der Überseehandel an Bedeutung gewonnen. Aufgrund der schnelleren Produktion innerhalb der Industrialisierung reichte der reine Binnenmarkt schnell nicht mehr aus, weshalb sich ganze Branchen global ausgerichtet haben. Aktuell befinden wir uns in der Hyperglobalisationsphase, viele Produktionsschritte werden international ausgelagert, da es schlichtweg günstiger ist. Auch die Digitalisierung verstärkt den Effekt, da die Kommunikation deutlich einfacher geworden ist. Durch die globalen Wertschöpfungsketten müssen auch die Länder selbst noch enger miteinander arbeiten.

Vor- und Nachteile durch die Globalisierung

Insgesamt ist eine internationale Zusammenarbeit optimal und auch vom globalen Handel profitieren die meisten Menschen. Auch ein breiteres Güterangebot gehört zu den Vorteilen. Zudem ist es so, dass sich technische Innovationen deutlich schneller auf dem Globus verteilen und mehr Menschen darauf einen Zugriff erhalten. Dies ist auch ein Grund, warum Tesla jetzt unter anderem in Deutschland produzieren möchte. Durch die Produktion in Billigpreisländern werden zudem die Preise für den Endkunden deutlich gesenkt und es werden neue Arbeitsplätze geschaffen. Natürlich wird aber durch den weltweiten Handel auch die Umwelt deutlich stärker belastet und die Menschen die zu Dumpinglöhnen arbeiten müssen, haben sicherlich hauptsächlich Nachteile durch die Globalisierung. Aber auch, wenn Länder und Regionen in Krisen fallen sind diese viel verheerender und der globale Handel wir enorm behindert.

Wege zum internationalen Unternehmen

Nicht nur Großkonzerne können international agieren, sondern auch Start-ups, kleine Firmen oder sogar Solo-Selbstständige. Wer sich global aufstellen sollte, der sollte Schritt für Schritt vorgehen. Zunächst sollte der Zielmarkt analysiert werden, hinsichtlich Risiko und Konkurrenz und danach sollte man schnellstmöglich mit Networking starten, um von Expertenwissen zu profitieren oder landeskundigen Unternehmern. So schafft man zunächst eine Wissensgrundlage. Dazu gehören ebenfalls die Handelsvorschriften, diese gilt es natürlich zu beachten, damit keine Strafen fällig werden. Anschließend folgen die Punkte Finanzierung, Marketing und die passende Standortwahl sowie die Auseinandersetzung mit der Kultur des Landes, damit man optimal auf die Internationalisierung vorbereitet ist.

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