Bei der Versorgung von Intensivpatienten ist der Druck hoch. Foto: dpa/Marijan Murat

Die Zeit reicht nicht – weder zum Trinken noch für den Gang zur Toilette. Ein Intensivpfleger aus der Region Stuttgart berichtet von der immer weiter steigenden Belastung. „Es ist ein Trugschluss, was in der Öffentlichkeit kolportiert wird“, sagt er.

Stuttgart - Zwölf Jahre noch. Eigentlich ist der 55-jährige Intensivpfleger Markus Ulmer (Name geändert) keiner, der die Tage bis zum Ruhestand zählt. Er mag seine Arbeit. Aber dennoch denkt er darüber nach: „Schaffe ich das noch?“ Neulich seien zwei Kollegen in Rente gegangen, „die konnten nicht mehr“, mit 63. „Und ich muss bis 67 – aber so?“ Was meint er mit „so“?

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