Die Fabriken sind vernetzt. Einzelarbeitsplätze bestimmen das Bild. Kapazitäten können nach dem Baukastenprinzip erweitert werden. Foto: Bosch

Wenn es nach den Vorstellungen des Technologiekonzerns geht, sind Fließbänder bald Vergangenheit. Die Fabrik der Zukunft verfügt stattdessen über Einzelarbeitsplätze, die bei Bedarf schnell verändert und angepasst werden können.

Stuttgart - Es ist ein eher unscheinbares, fensterloses Gebäude im Stuttgarter Stadtteil Feuerbach, in dem Boschseine Vision von der Fabrik der Zukunft verwirklicht. Wer Industrie 4.0 erleben will, muss erst eine hohe Stufe erklimmen. In der Mitte des Raumes steht ein Podest. Traditionelle Montagebänder sucht man vergebens. Auch das Kabelwirrwarr gehört dank moderner Mobilfunknetze (5G) bald zur Vergangenheit. Stattdessen Einzelarbeitsplätze teilweise mit deutlichem Abstand nebeneinander. Die Fabrik der Zukunft ist modular aufgebaut, erläutert Thomas Fechner, Leiter Produktbereich „New Business” bei Bosch Rexroth. Das mache sie sehr flexibel. Salopp formuliert, ist es das System eines Lego-Baukastens.

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