Musikzentrum mit Bahnanschluss: Blick auf den offenen Innenhof und dahinter das Bettenhaus, in dem die Akademiegäste übernachten können. Foto: Roberto Bulgrin

Kein Tusch, kein Ständchen, keinen Tag der offenen Tür: Der Rohbau des neuen Musikzentrums Baden-Württemberg in Plochingen steht, aber die Festlichkeiten darum herum sind dem Corona-Virus zum Opfer gefallen. Das 22,4-Millionen-Euro-Projekt des Landesblasmusikverbands soll im September 2021 in Betrieb gehen.

Plochingen - Eigentlich wollte der Blasmusikverband Baden-Württemberg Ende März das Richtfest für sein neues Musikzentrum Baden-Württemberg feiern. Das Ende der Rohbauarbeiten wäre mindestens einen Tusch wert gewesen. Immerhin verbaut der Verband mit einem 10,8 Millionen schweren Zuschuss des Landes insgesamt 22,4 Millionen Euro in der Plochinger Eisenbahnstraße. Doch es hat kein Ständchen für den fertigen Rohbau gegeben. Auch das Defilee der Bürgerschaft ist ausgefallen, die sich den zweiteiligen Komplex mit Proben-, Seminar- und Büroräumen auf der einen und einem Bettenhaus samt gastronomischer Versorgung auf der anderen Seite sicher gerne angeschaut hätte. Doch Corona hat auch den Tag der offenen Tür verhindert. Dennoch ist Harald Eßig, Geschäftsführer des Landesverbands, froh darüber, dass die neue landesweite Aus- und Weiterbildungsstätte für alle ehrenamtlichen Musikvereine und Chöre erst nach den Sommerferien 2021 in Betrieb geht. Zugleich ist er dankbar, „dass die Firmen hier noch arbeiten“, wie er betont. „Aber auch auf unserer Baustelle gelten die Corona-Regeln und werden überwacht“. Derzeit sind etwa 20 Arbeiter zugange, doch wenn es jetzt an den Innenausbau geht, werden es voraussichtlich noch mehr werden.

Das Beste aus Esslingen.

Jetzt weiterlesen mit EZ+


Erleben Sie die unbegrenzte redaktionelle Vielfalt der digitalen Eßlinger Zeitung.

  • unbegrenzter Zugriff auf alle Webseiten Inhalte
  • inklusive EZ Plus Artikel
  • 14 Tage gratis testen, im Anschluss nur 6,90 €/mtl.