An der Hochschule Esslingen gibt es für Studenten ein ganz besonderes Projekt. Im Rahmen ihres Studiums designen und bauen sie einen Rennwagen.

Esslingen - 203 Kilogramm Gesamtgewicht, zwei Zylinder und Platz für einen Fahrer. Der „Stallardo“ ist das Glanzstück des Rennstalls der Hochschule Esslingen. Das Rennstallteam, bestehend aus Studenten und ihrem Professor Karl-Ludwig Haken, überlegt sich jährlich neue Konzepte, um den Stallardo zu verbessern. Gewicht, Elektronik, aber auch Materialwahl sind elementare Punkte, die es zu besprechen und anzupassen gilt. Der Rennwagen startete 2005 als Konzept, bevor es 2006 zum ersten Prototypen kam. Seitdem ist viel geschehen, das Aussehen des Wagens hat sich über die Jahre stark verändert und auch die „inneren Werte“ wurden über die Jahre optimiert.

Der Rennstall soll für engagierte Studenten eine Möglichkeit darstellen, das Gelernte praktisch anwenden zu können. Gleichzeitig kommen beim Vertiefen in bestimmte Fachrichtungen auch neue theoretische Kenntnisse hinzu. Lernen mit Spaß verbinden lautet hier das Motto. Mit diesem Konzept nimmt der Rennstall auch bei Wettbewerben teil.

Die Studenten treten in der „Formula Student“, einem Konstruktionswettbewerb für studentische Teams, gegen andere studentische Rennställe an. Bei den Wettbewerben werden sowohl die Fahreigenschaften, als auch die Technik des Boliden getestet. Sogar einen Wirtschaftsplan für ihren Rennstall müssen die Studenten vorstellen. Bei der letzten Formula Student Germany im Jahr 2019, die diesjährige war aufgrund der Corona-Pandemie ausgefallen, belegte Esslingen in Hockenheim den ersten Platz.

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