Kaum ein Land ist so homophob wie Uganda. Angesichts drakonischer Gesetze fürchten Betroffene um ihre Sicherheit und müssen sogar hungern.
Es gab Zeiten, da mietete Ram Gava noch ein ganzes Grundstück in Kampala an, mit einem modernen Raum für Andachten, einem Büro sowie einem Hof, auf dem zu Ostern oder Weihnachten größere Feste stattfanden. Als Gründer einer queerfreundlichen Kirche hatte er im streng christlichen Uganda viel Zulauf: Von schwulen, lesbischen und auf andere Weise der heterosexuellen Norm nicht entsprechenden Gläubigen sowie von queeren Personen, die gar nicht glauben, oder einer anderen Religion anhängen. „Wir haben alle aufgenommen!“, sagt Gava.
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