Die aus Göppingen stammende Inge Auerbacher überlebte die Hölle von Theresienstadt. Foto: dpa/Bernd von Jutrczenka

Judenhass sei auch in Deutschland wieder alltäglich, mahnt die Holocaust-Überlebende Inge Auerbacher im Bundestag.

Berlin - Als Inge Auerbacher sich erhebt, um zum Rednerpult im Bundestag zu gehen, springt ihr der deutsche Staat zur Seite. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier stützt die alte Dame am rechten, Bundeskanzler Olaf Scholz am linken Arm, und leicht gebeugt legen die drei die kurze Strecke im Plenum des Parlaments zurück. Eine fürsorgliche, vorsichtige Geste, bei der die beiden starken Männer fast hilflos wirken im Vergleich zu dieser kleinen, dunkelhaarigen Frau, die für diesen Moment extra den ganzen langen Weg aus New York gekommen ist. Es ist eines der schmerzhaften Bilder dieses Morgens, an dem Deutschland in seinem Parlament der Opfer des Holocaust gedenkt.

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