Wegen des Hochwassers wälzt sich nun ein brauner Müllteppich durch den eigentlich smaragdgrünen Fluss Neretva und staut sich am Damm in Grabovica. Foto: dpa/Armin Durgut

Noch sind nicht alle Opfer der Hochwasserkatastrophe geborgen. Doch die Folgeschäden belasten den dysfunktionalen Balkanstaat bereits schwer. Dabei hätten zumindest die fatalen Erdrutsche vermieden werden können.

Bosniens normalerweise smaragdgrüne Flussperle trägt einen schlammigen Trauerflor. Zehn Tage nach den Überschwemmungen und Erdabgängen an der Neretva treibt noch immer ein Tausende von Tonnen schwerer Teppich von in den Fluss gespülten Autoreifen, Müllsäcken, Baumstümpfen, Plastikflaschen und Unrat auf den braun getrübten Fluten.

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