In der Affäre um wohl falsche Bezüge muss die Hochschule Flagge zeigen. Foto: Roberto Bulgrin

Die Hochschule Esslingen soll im Jahr 2008 rechtswidrige Leistungsbezüge an Professoren ausbezahlt haben. Verdachtsmomente auf mögliche Missstände waren bereits im Oktober 2021 aufgetaucht. Doch die Öffentlichkeit wurde erst Mitte Januar informiert.

Esslingen - Das Stuttgarter Wissenschaftsministerium hat die zögerliche Information von Öffentlichkeit und Justiz in der Affäre um die Hochschule Esslingen verteidigt. Der Verdacht der Vergabe unrechtmäßiger Leistungsbezüge an Professorinnen und Professoren in wohl 52 Fällen im Jahr 2008 war nach Angaben des Ressorts von Ministerin Theresia Bauer (Grüne) bereits im Oktober des vergangenen Jahres aufgekommen. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart wurde laut einer Sprecherin am 18. Januar durch ein Schreiben des Ministeriums über die mutmaßlichen Missstände in Kenntnis gesetzt, einen Tag später informierte das Ministerium zunächst den Wissenschaftsausschuss des Landtags und dann die Öffentlichkeit über die Vorwürfe.

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