Im Zuge einer möglichen Zulagenaffäre an der Hochschule Esslingen wurde die Staatsanwaltschaft Stuttgart eingeschaltet. Foto: Roberto Bulgrin/Bulgrin

Die Hochschule Esslingen soll im Jahr 2008 rechtswidrige Gehaltszulagen an Professoren gewährt haben. Nun hat das baden-württembergische Wissenschaftsministerium die Staatsanwaltschaft eingeschaltet.

Esslingen - In die Affäre um möglicherweise falsche Leistungsbezüge an der Hochschule Esslingen ist Bewegung gekommen. Nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ hat das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg die Staatsanwaltschaft Stuttgart eingeschaltet. Deren Sprecherin Melanie Rischke bestätigte auf Nachfrage, dass die Ermittlungsbehörde mit einem ministeriellen Schreiben vom 18. Januar über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt worden sei. Demnach sollen an der Hochschule Esslingen in der Vergangenheit Leistungsbezüge ohne die erforderlichen Voraussetzungen vergeben worden sein: „Die Staatsanwaltschaft Stuttgart prüft nun den Sachverhalt auf eine mögliche strafrechtliche Relevanz“, so Rischke. Das bedeute aber nicht, dass ein Ermittlungsverfahren eröffnet wurde. Es werde vielmehr geprüft, ob es einen Anfangsverdacht für die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens gebe.

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