Ein AKW-Modell aus Papier des J. F.-Schreiber-Verlags in Esslingen sollte Mitte der 1980er Jahre den Bau von Kernkraftwerken pushen. Foto: Michael Saile

Kostengünstige Energie durch Atomkraft: Das klang richtig gut. Welche Sprengkraft diese Idee hatte, zeigte 1986 die Reaktor-Katastrophe von Tschernobyl. Vom zuvor gepflegten spielerisch-naiven Umgang mit Kernenergie erzählt ein AKW-Modell aus Papier. Es wurde im J. F.-Schreiber-Verlag in Esslingen konzipiert.

Esslingen - Zu Beginn der 1980er-Jahre hatte diese Idee noch optimistische Strahlkraft: Atomkraft sollte friedlich genutzt werden als eine kostengünstige Alternative der Stromerzeugung. Ein Modell-Kernkraftwerk aus Papier des Esslinger J. F.-Schreiber-Verlags, unser Objekt des Monats April, zeugt von diesem spielerisch-naiven Umgang mit nuklearer Energie. Die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, die sich am 26. April zum 35. Mal jährt, machte dieser Fortschrittsgläubigkeit ein Ende.

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