Wer als Flüchtling auf Lesbos ein Dach über dem Kopf hat, kann von Glück sagen. Foto: dpa/Petros Giannakouris

Die Flüchtlingspolitik bleibt ein Dilemma. Doch Merkels Plan lindert Not und ist ausgewogen, kommentiert Dieter Fuchs.

Stuttgart - Dieses Angebot ist weder ein Akt des Nationalismus noch der Nachweis einer innenpolitischen Nabelschau. Es ist schlicht ein vernünftiger politischer Schritt in einem Themenfeld, das von widersprüchlichen Interessen und Verpflichtungen charakterisiert wird. Sie können nicht aufgelöst, sondern lediglich von Fall zu Fall abgewogen werden. Das Angebot von Kanzlerin Angela Merkel und Innenminister Horst Seehofer, 1553 Flüchtlinge aus dem ausgebrannten griechischen Flüchtlingslager Moria aufzunehmen, zeigt, was Politik in solchen Konstellationen grundsätzlich zu leisten vermag und was eben nicht. Dies wird durch die minimale Korrektur nach den Gesprächen mit der SPD nur bestätigt. Es ist ein tragfähiger Kompromiss auf nationaler und internationaler Ebene.

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