Auch sieben Tore von Alexander Seibold (Mitte) helfen nichts. Foto: Archivfoto: Robin Rudel - Archivfoto: Robin Rudel

Die Württembergliga-Handballer des TSV Deizisau unterliegen bei der SG Lauterstein mit 29:39.

LautersteinDa gab es leider nicht viel zu feiern“, sagte Arne Steiger vom Management des Handball-Württembergligisten TSV Deizisau nach der 29:39 (16:19)-Niederlage bei der SG Lauterstein. Dabei war in der ersten Hälfte noch einigermaßen alles im Lot gewesen: Über die gesamte erste Hälfte lagen die Deizisauer gegen das Spitzenteam zwar im Hintertreffen, aber nie mehr als ein, zwei Tore. Fünfmal gelang sogar der Ausgleich, zuletzt beim 15:15 (25.) „Das war eigentlich soweit alles ganz in Ordnung“, erklärte Staiger. Zum Seitenwechsel hatte Lauterstein dann allerdings wieder drei Treffer vorgelegt.

Im zweiten Durchgang blieben die Deizisauer zunächst dran und hatten beim 23:24 (44.) – der für diese Spiel reaktivierte Kreisläufer Dennis Prinz hatte getroffen – sogar wieder auf einen Treffer verkürzt. „Was dann passiert ist, habe ich keine Ahnung“, fiel es Staiger schwer, den kollektiven Blackout der Deizisauer in Worte zu fassen. Innerhalb von acht Minuten machten die Gäste unglaublich viele Fehler, agierten vorne zu hektisch und kassierten einen Tempogegenstoß nach dem anderen. „Beim 30:23 in der 48. Minute war das Spiel gelaufen“, so Staiger weiter, „Die paar Minuten haben uns dort letztlich das Genick gebrochen.“ (kd) red

TSV Deizisau: Novak, Ilii; Seibold (7), Taxis (6/5), Bürk (3), Friedel (2), Rauch (2), Kühl (1), Liebing (1), Rapp (1), Prinz (1), Baumann.

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