Veljko Burazor (links) setzt sich gegen Jonathan Behrwind durch. Foto: Robin Rudel - Robin Rudel

Beide Trainer können mit dem Ergebnis leben.

EsslingenIn der Kreisliga A, Staffel 1, trennten sich der TSV RSK Esslingen sowie der VfB Oberesslingen/Zell nach einem vor allem in der zweiten Hälfte teils hitzigen Spiel mit 1:1 (0:0). Prominenter Besuch war ebenfalls zugegen: Grischa Prömel, Bundesliga-Spieler von Union Berlin, war verletzungsbedingt in seiner alten Heimat.

Vor der Partie sprachen die Verantwortlichen beider Mannschaften davon, den „eingeschlagenen Weg ihrer Teams fortsetzen zu wollen“. Trainer Avdo Smajic vom Gast möchte weiter „die Integration junger Spieler voranbringen, um sodann ein richtig schlagkräftiges Team aufzubauen“. Der Coach Atilla Kurt vom TSV RSK äußerte sich ähnlich wie sein Sportliche Leiter Thomas Schuler: „Nach dem Abstieg aus der Bezirksliga ist jetzt ein Umbruch notwendig. Zunächst geht es für uns darum, in der Tabelle nicht nach hinten abzurutschen und uns sukzessive fortzuentwickeln. Der Wiederaufstieg steht dabei nicht im Vordergrund“.

Das Spiel begann dann mit mehr Ballbesitz für die TSV RSK und bereits nach fünf Minuten einer Großchance dieses Teams. Dabei parierte der Gästekeeper den Schuss von Martin Buchta glänzend. In der Folge wurde die Partie ausgeglichen mit verteilten Möglichkeiten auf beiden Seiten. In den letzten zehn Minuten der ersten Hälfte verzeichnete der TSV RSK noch einige gute Möglichkeiten, die aber allesamt vergeben wurden. So wurde etwa der Außenpfosten frei vor dem Torwart getroffen. Dagegen erreichte der VfBO nur noch Gefahr durch einen abgefälschten Distanzschuss vor der Pause.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Derby kämpferischer und spannender. Es mussten zahlreiche gelbe Karten verteilt werden, um die Gemüter immer wieder zu beruhigen. In der 75. Minute schoss dann Maurice Regber nach einem schönen Angriff das 1:0 für die Heimmannschaft. Anschließend verstärkte der VfBO den Druck und erzielte in der 85. Minute durch einen sehenswerten Schuss von Veljko Burazor den verdienten Ausgleich. In der Schlussphase war der VfBO dem Sieg näher. Zuerst war bei einem Freistoß die Latte im Weg, den folgenden Nachschuss parierte Torwart Dennis Schuder hervorragend.

„Mit dem Ergebnis bin ich nach dem Spielverlauf zufrieden, auch wenn ich mir nach der Führung mehr erhofft habe“, analysiert Esslingens Coach Kurt. Gäste-Trainer Smajic „konnte ebenfalls letztendlich mit dem Resultat leben“.

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