Michael Rüttinger (rechts) vergibt eine gute Torchance. Foto: Robin Rudel - Robin Rudel

Durch die Niederlage rutscht die Mannschaft wieder auf den vorletzten Tabellenplatz ab.

Neu-UlmNach den ersten drei Saisonsiegen in Folge haben die Landesliga-Fußballer des TSV Köngen wieder verloren. Beim 1:4 (1:2) beim Spitzenteam TSV Neu-Ulm zeigte der abstiegsbedrohte Aufsteiger jedoch ein deutlich besseres Spiel, als es das Ergebnis ausdrückt.

„Wir haben die ersten zehn bis 15 Minuten verschlafen, das Spiel dann aber komplett übernommen“, sagte Köngens Trainer Mario Sinko. Nachdem es in den ersten Saisonspielen häufig „gut gespielt, aber verloren“ hieß, dann drei gute Auftritte mit Siegen folgten – war es nun wieder wie zuvor.

Zunächst war das 1:0 der Neu-Ulmer in der 5. Minute durch Kevin German verdient. Nachdem Retzino Kaptelli in der 25. Minute per Strafstoß ausgeglichen hatte, kam es nach gut einer halben Stunde zur möglicherweise vorentscheidenden Szene: Michael Rüttinger lief alleine auf das Neu-Ulmer Tor zu, er traf den Pfosten – den Abpraller konnten gleich zwei Köngener nicht nutzen. Es folgte ein Konter, den Oliver Schlotter zur 2:1-Führung der Neu-Ulmer nutzte (36.).

Drei Schlotter-Tore

Auch nach dem Wechsel war Köngen zunächst besser und hatte einige Chancen. Dann passierte es wieder: Diesmal Sven Römer scheiterte mit einer hochkarätigen Möglichkeit an Neu-Ulms Torhüter Kim Anders – Gegenzug, Konter, Tor durch Schlotter – statt 2:2 steht es 3:1 für die Neu-Ulmer (59.). „Ihr Konterspiel machen sie richtig gut, ein eigener Eckball ist da fast schon eine Chance für den Gegner“, sagte Sinko über den Kontrahenten, der fünf Minuten später durch Schlotters dritten Treffer alles klarmachte.

Mit weiterhin zwölf Punkten rutschten die Köngener wieder auf den vorletzten Platz ab. „Noch ein Spiel gegen den SV Ebersbach, dann werden wir uns in der Winterpause neu sammeln“, erklärt Trainer Sinko, der angesichts der Leistung für die Rückrund zuversichtlich ist. sip

TSV Köngen: Hohlfeld; Kaiser, Essert, Hummel, Römer (75. Panne), Sanyang, Manuel Horeth (82. Nuffer), Kaptelli, Seidler, Dobler (82. Ehrler), Rüttinger.

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