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Handball-Württembergligist Hegensberg/Liebersbronn hat nach dem 30:24 gegen Hohenems auch im direkten Vergleich die Nase vorne.

EsslingenDas hält die Hoffnung am Leben“, sagte Trainer Jochen Masching von Handball-Württembergligist SG Hegensberg/Liebersbronn nach dem 30:24 (14:14)-Sieg gegen den direkten Konkurrenten HC Hohenems. Hegensberg/Liebersbronn behauptet damit mit 13:37 Punkten den drittletzten Tabellenplatz, der gleichzeitig der letzte Nichtabstiegsplatz ist. Hohenems ist mit 13:39 Zählern Vorletzter und hat bereits eine Partie mehr absolviert.

Durch den Sieg mit sechs Toren Unterschied hat die SG auch im direkten Vergleich mit Hohenems die Nase vorne. Angesichts des nicht zu unterschätzenden Restprogramms der SG kann das noch das Zünglein an der Waage werden. Hegensberg/Liebersbronn muss noch in Langenau, zuhause gegen Deizisau und in Heiningen antreten. „Es gibt wahrlich leichtere Gegner als diese drei Mannschaften“, meint Masching, der noch mindestens zwei Punkte holen will, um mit dem Abstieg nichts mehr zu tun zu haben. Die Hohenemser treten jeweils zu Hause noch gegen Ostfildern und gegen Langenau an. „Wir können uns nicht darauf verlassen, dass die noch Punkte liegen lassen.“

Auch das direkte Duell der beiden Teams hatte es in sich: „Wir haben über 60 Minuten gefightet wie die Ochsen, es war über die gesamte Spielzeit eine sehr enge Partie“, sagte Masching. Letztlich sicherten die SG-Akteure mit viel Kampf und Herzblut die beiden Punkte: „Wir haben wirklich alles in die Pfanne geworfen, was wir hatten.“ Ein Sonderlob verdienten sich der achtfache Torschütze Pascal Geyer auf halblinks und Wolfgang Zeh, der fünf Treffer beisteuerte. „Die beiden haben hinten wie vorne ein echt gutes Spiel gemacht“, bestätigte Masching. (kd) red

SG Hegensberg/Liebersbronn: Funk, Achten; Geyer (8), Zeh (5), Sokele (5), Helms (4/2), Heubach (4), Hettich (3), Richter, Schatz, Bayer, Hach, Masching.

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