Mit dem Herbst wird die Luft wieder kühler und die Temperaturen sinken auf ein angenehmes Niveau. Nach der Sommerhitze ist der kühle September eine willkommene Abwechslung – und damit die beste Zeit, um mit Joggen, Walking oder anderen sportlichen Aktivitäten zu starten. Warum das so ist und worauf man bei Sport im Herbst achten sollte, erfahren Sie hier!

Drei gute Gründe, um im Herbst Sport zu machen

Den Körper anregen

Im Sommer sorgen die heißen Temperaturen dafür, dass die Leistungsfähigkeit unseres Körpers abnimmt und wir uns langsamer bewegen. Während der warmen Jahreszeit sind die Regulierung der eigenen Temperatur und das Vermeiden einer Überhitzung für unseren Körper bereits anstrengend genug. Herbst und Winter sind hingegen perfekt für Sport im Freien. Zudem fliegen kaum noch Pollen durch die Luft, sodass Allergiker endlich wieder durchatmen können.

Dem Winterblues vorbeugen

Gerade in der dunkleren Jahreszeit verbringen wir wieder mehr Zeit in Innenräumen. Viele Menschen leiden unter dem Lichtmangel – depressive Verstimmungen, Konzentrationsprobleme, Kopfschmerzen und Schlafstörungen können die Folge sein. Bereits 30 Minuten Sport bei Tageslicht reichen aus, um die Vitamin-D-Produktion des Körpers anzuregen und dem Winterblues vorzubeugen.

Das Immunsystem aufbauen

Bei ständigem Aufenthalt in Räumen mit warmer Heizungsluft trocknen unsere Schleimhäute aus und machen uns anfälliger für Krankheiten. Sport an der frischen Luft kurbelt hingegen die körpereigenen Abwehrkräfte an. Je kälter es also draußen wird, desto besser! Das Resultat ist ein gestärktes Immunsystem, welches Krankheitserregern ganz einfach die Stirn bieten kann.

Das gibt es bei der Wahl der Sportbekleidung zu beachten

Zugegeben: Wenn es draußen feucht ist und die Temperaturen sinken, möchte es sich jeder gerne drinnen gemütlich machen. Doch mit der richtigen Ausstattung ist schlechtes Herbstwetter fortan nur noch eine Ausrede.

Das richtige Schuhwerk

Besonders beim Training an feuchten Tagen ist passgenaues Schuhwerk mit dem optimalen Zusammenspiel aus Material und Grip wichtig. Das reduziert das Unfallrisiko und verhindert ein Umknicken oder das Ausrutschen auf nassem Untergrund. Bei Laufschuhen sollte man daher zu Modellen mit einer festen Sohle und einem guten Profil greifen. Sogenannte Flexkerben sind beim Joggen besonders nützlich: Sie machen den Lauf geschmeidiger und sorgen für ein natürliches Abrollverhalten. Weitere nützliche Eigenschaften eines guten Sportschuhs sind wasserabweisendes Obermaterial sowie eine herausnehmbare Innensohle mit antibakteriellen Eigenschaften.

Die richtige Sportbekleidung

Sportkleidung aus Baumwolle ist eher ungeeignet. Die sonst hautfreundliche Baumwolle neigt dazu, Schweiß und Regen aufzusaugen, und kann daher den Körper auskühlen. Besser sind funktionale Gewebeverbindungen wie Polyamid oder Polyester. Diese sind atmungsaktiv, wind- und wasserabweisend und gleichzeitig wärmeisolierend. So ist der Körper bei schweißtreibenden Aktivitäten sowohl vor Überhitzung als auch Kälte geschützt. Zudem bietet die Funktionskleidung angenehmen Tragekomfort, sollte allerdings auf die jeweilige Sportart abgestimmt werden. Generell sollten Sie auf eine gute Passform Wert legen, um die Bewegungsfreiheit nicht einzuschränken.

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