Die Wahrheiten der Weingärtner sind nicht immer bequem. Beim Herbstsatz trugen Esslinger Winzer und Winzerinnen OB Matthias Klopfer (Mitte) einige Klagen vor. Foto: Horst Rudel

Esslingen ohne seine Hänge voller Rebstöcke? Das wäre ein Bruch in der Stadtsilhouette. Doch Winzer klagen über den hohen Aufwand bei der Bewirtschaftung. Beim Herbstsatz mussten sie verbal noch mehr Wasser in den Wein gießen: Denn viele Probleme belasten ihre Arbeit.

Vollmundig, süffig, perlend, aber ein wenig bitter im Abgang: Bei den Esslinger Weingärtnern ist eine besondere Stimmungslage herangereift. Ein eigenartiges Gemisch aus pessimistisch verwässerter Zuversicht ist gewachsen. Optimistisch stimmt der gute Jahrgang 2022. Tröpfchen für Tröpfchen sorgt die aktuelle Lese für einen guten Tropfen. Es gibt aber auch Wermutstropfen, die den Winzern den Arbeitsalltag versauern – Nachwuchsmangel, Vandalismus, Steillagen, fehlendes Personal, Bürokratie und der Trollinger im Abwärtstrend. Doch trotz altbekannter Sorgen stießen die Wengerter beim Herbstsatz verhalten wohlgemut mit ihrem neuen Wein an: „Wir haben den schönsten Beruf der Welt.“

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