Die Maske erschwere die Arbeit, sagen Altenpfleger. Foto: frankphoto.de/Bastian Frank

Die Evangelische Heimstiftung hat Baden-Württembergs Sozialminister Lucha aufgefordert, sofort die FFP-2-Maskenpflicht für Mitarbeiter in Pflegeheimen aufzuheben. Der Frust der geimpften Mitarbeiter sei groß.

Stuttgart - Die Evangelische Heimstiftung in Baden-Württemberg ist mit 156 Einrichtungen eine der größten Träger von Pflegeheimen im Land. Jetzt hat ihr Hauptgeschäftsführer Bernhard Schneider eindringlich über „den Frust und das Unverständnis“ von zahlreichen seiner fast 10.000 Mitarbeitern berichtet: „Die größte Belastung für Pflege und Betreuungskräfte ist nach wie vor der Zwang zum Tragen einer FFP-2-Maske den ganzen Tag über.“ Das sei den Mitarbeitern „nicht mehr vermittelbar“, denn 90 Prozent der Bewohner in den Einrichtungen der Heimstiftung seien geimpft und über 50 Prozent der Mitarbeitenden ebenfalls. Von der Landespolitik fühle sich das Personal bei der Neufassung der Corona-Verordnung „vergessen“. Zwar sei es gut, dass es jetzt Lockerungen für Pflegebedürftige in Heimen gebe, so seien mehr Besuche von mehreren Personen möglich und bei geimpften Bewohnern könnten die Besucher im Einzelzimmer sogar auf Maske und Abstand verzichten.

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