Bürgermeisterin Isabel Fezer musste sich ihren Weg durch die protestierende Menge bahnen. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

In der Petition „Stoppt den Kahlschlag“ geht es um die geplanten Kürzungen in der Jugendhilfe. Knapp 13 000 Personen haben bereits unterschrieben.

So voll ist das Stuttgarter Rathaus nur selten gewesen. Am Montagmittag hatten sich zahlreiche Kinder, Eltern, Ehrenamtliche und Mitarbeitende der freien Träger der Jugendhilfe sowie sozialer Organisationen vor dem Mittleren Sitzungssaal versammelt. „Solidarität kostet – aber Wegschauen kostet mehr“ stand auf einem Transparent, „Menschlichkeit ist kein Sparposten“ auf einem anderen. Die Menge sang und schwenkte Fahnen, Trillerpfeifen waren zu hören. „Wir sind hier, wir sind laut, weil ihr uns die Zukunft klaut“, skandierten die Bürgerinnen und Bürger.

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