Mit ihrem Entwurf des Doppelhaushalts 2020/21 hat die Esslinger Stadtverwaltung ihren Kurs abgesteckt – das letzte Wort hat nun der Gemeinderat. Foto: Roberto Bulgrin

Generaldebatte zum Doppelhaushalt 2020/21 verspricht spannende Folgediskussionen. Kein Wunder: Es geht um sehr viel Geld.

Esslingen - Fast 1000 Seiten ist er stark, und er wird den Esslinger Gemeinderat in den kommenden Wochen gehörig fordern: Mit ihrem Entwurf zum Doppelhaushalt 2020/21 haben OB Jürgen Zieger und seine Dezernenten nach eigener Auffassung ein klares Signal zur „Zukunftssicherung auf dem Weg zu einer nachhaltigen Stadt“ gesetzt. Trotz rückläufiger Steuereinnahmen will die Stadt dem jahrelangen Sanierungsstau ein Ende bereiten und kräftig in ihre Infrastruktur investieren, was im Gemeinderat generell auf Gegenliebe stößt. Zumal das 2020/21 noch ohne neue Verschuldung gehen soll – danach dürften allerdings wieder Kreditaufnahmen nötig werden. Die Stadtverwaltung will rasch gegensteuern und die Grundsteuer erhöhen, den Katalog kommunaler Aufgaben kritisch unter die Lupe nehmen und nach Einsparungsmöglichkeiten Ausschau halten. Doch zunächst ist der Gemeinderat am Zug. In einer Generaldebatte haben die Fraktionen ihre Einschätzungen kundgetan. Nun geht es in den Ausschüssen in die Details. Und nach den Haushaltsreden, die am Montagnachmittag zu hören waren, stehen der Esslinger Kommunalpolitik spannende Zeiten ins Haus.

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