Viele berufstätige Eltern sind auf die Kinderbetreuung in der Kita angewiesen. Foto: Lichtgut/Leif Piechowski

Bis zu 828 Euro statt heute 256 Euro sollte ein Betreuungsplatz im Jahr 2031 kosten. Das geht den größten Fraktionen zu weit. Sie machen eine eigene Kalkulation auf.

Für die von der Stadtverwaltung vorgesehene Verdreifachung der Gebühren für die Kinderbetreuung in Stuttgart gibt es im Gemeinderat trotz der Sparzwänge wohl absehbar keine Mehrheit. Der Erhöhungsvorschlag aus dem Jugendamt hätte bedeutet, dass sich die Ganztagesbetreuung mit Früh- und Spätzuschlag für Kinder unter drei Jahren bis zum Jahr 2031 von 256 auf 828 Euro pro Monat verteuert. Bei ältern Kindern wären statt der bisherigen 186 dann 520 Euro pro Monat zu überweisen. Dazu kommt das auf 84 Euro erhöhte Essensgeld.

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