Die Plochinger Handballer verlieren gegen die HG Saarlouis. Foto: Karla Schairer

Die Drittliga-Handballer unterliegen mit 31:36. Hart gekämpft, am Ende aber scheiterten die Plochinger Handballer an sich selbst.

Plochingen - Am geschenkten Tag, dem 29. Februar, hat sich der TV Plochingen selbst nicht mit zwei Punkten beschenken können. Die Drittliga-Handballer haben mit 31:36 (17:16) gegen die HG Saarlouis verloren und haben es damit verpasst, wichtige Punkte im Abstiegskampf zu sammeln. Das Team ist weiter Tabellenvorletzter.

„Wir hätten Saarlouis schlagen können“, sagte TVP-Trainer Michael Schwöbel. „Wir haben den Gegner durch unsere einfachen Fehler stark gemacht.“

Energisch und entschlossen startete der TVP in die Partie und führte schnell mit 2:0. Dann, nach dem 3:1 in der 3. Minute, wurde Kapitän Dominik Werbitzky jedoch übel gefoult, blieb sekundenlang auf dem Hallenboden liegen, ohne sich zu rühren. Der Saarlouiser Niklas Louis musste mit Rot vom Feld. Werbitzky hatte sich nach rund zehn Minuten erholt und konnte wieder mitspielen, der TVP brauchte etwas länger, um wieder zu der anfänglichen Spritzigkeit zu finden. Zudem wurde die Partie zunehmend hitzig. Die Gäste aus dem Saarland lagen ab der 13. Minute erstmals in Führung (8:7) und behielten diese auch fast bis zum Ende der ersten Hälfte. Fünf Minuten vor Schluss hatte sich der TVP wieder berappelt, wieder herangekämpft und glich durch einen Treffer von Markus Petershans zum 14:14 aus. Es folgte ein erbitterter Kampf um die Halbzeitführung, den der TVP gewann: Manuel Haas, der nach einem studienbedingten Auslandsaufenthalt wieder zurück ist, traf zum 17:16.

Doch diesen Schwung konnte der TVP nicht mit in die zweite Hälfte nehmen. Werbitzky hatte dann doch noch mehr mit den Folgen des Fouls zu kämpfen – und sein Team mit dem Gegner. Den Gästen gelang der Ausgleich zum 19:19, schließlich die Führung, und ab da lief der TVP einem stetig wachsenden Rückstand hinterher. Kurz vor Schluss verkürzte der TVP von einem Sechs-Tore-Rückstand (27:33/55.) auf 30:33 (58.), doch die Saarlouiser waren zu stark.

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