Neue und doppelte Aufgabe in der Heimat: Noch-Profi Manuel Späth (Mitte) mit den Trikots und sportlichen Leitern der HSG Ostfildern (Magnus Gründig, links) und Markus Scherbaum. Foto: /Jens Wild

Vom HSV zur HSG – Handballer Manuel Späth kehrt nach dem Ende seiner langen Profi-Karriere nach Ostfildern zurück. Für den Verbandsligisten ist es ein Coup.

Ostfildern - Es sei ein „schwerer Schlag“ titelte das Hamburger Abendblatt Mitte Dezember, nachdem Manuel Späth bekannt gegeben hatte, dass er am Ende der Saison seine Profi-Karriere beim HSV Hamburg beenden wird. Der Handball-Bundesligist wollte den Vertrag des 36-jährigen Kreisläufers unbedingt verlängern. Weil er dem Aufsteiger sportlich weitergeholfen hatte. Und weil er in den wenigen Monaten im Norden bereits zum Liebling von Fans und Mitspielern geworden war. Für Späth aber ist die Zeit gekommen. Er möchte in die zweite berufliche Karriere starten. Und er möchte, dass seine Töchter Nora und Dahlia daheim in Esslingen eingeschult werden. Zudem endet in einem Jahr die Elternzeit seiner Frau Vanessa. Handball aber will er weiter spielen – und das wird er dort tun, wo er als Kind – im Tor übrigens – begonnen hatte: bei der HSG Ostfildern. Es ist eine Entscheidung voller Konsequenz für den bodenständigen, heimatverbundenen Familienmenschen Späth. Und ein Coup für die HSG.

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