TVB-Trainer Jürgen Schweikardt muss weiter auf den positiv getesteten Nationaltorwart Johannes Bitter verzichten. Foto: Baumann

Der Interessenskonflikt im Handball zwischen der Bundesliga und den Verbänden um internationale Spiele ist nicht lösbar. Bei allem Abwägen sollte aber die Gesundheit der Spieler über allem stehen, kommentiert unser Redakteur Jürgen Frey

Stuttgart - Eines vorneweg: In einer Phase, in der das Infektionsgeschehen immer mehr anstieg, wäre es zwingend gewesen, die Länderspiele abzusagen. Der Europäische Handballverband aber beharrte auf die Termine und ließ die Nationalspieler und ihre Clubs unvernünftig und verantwortungslos ins Verderben rennen. Einer der Gelackmeierten dieses Irrsinns ist der TVB Stuttgart. Er muss auf seinen wichtigsten Mann verzichten. Prompt setzte es ohne den positiv getesteten Nationalkeeper Johannes Bitter eine Niederlage beim HC Erlangen. Für den Geschäftsführer Jürgen Schweikardt wäre es nun ein leichtes, die Verantwortlichen an die Wand zu nageln. Doch er ist klug und weitsichtig genug, das Dilemma zu kennen, in dem der Handball steckt.

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