Der Handball-Regionalligist verpflichtet den Kreisläufer und auch zwei Spieler vom TV Reichenbach.
Dass die Mannschaft des Handball-Regionalligisten HSG Ostfildern in der kommenden Saison in Jörg Ebermann nicht nur einen neuen Trainer, sondern auch ein anderes Gesicht haben wird, ist schon eine Weile klar. Nun wird immer deutlicher, wie dieses Gesicht aussehen wird. Die HSG verpflichtet Kreisläufer Fabian Dirmeier vom Drittligisten HBW Balingen-Weilstetten, Florian Abele vom Regionalliga-Konkurrenten TSB Schwäbisch Gmünd und in Tim Küstner und Mika Fahrion zwei Spieler vom Verbandsligisten TV Reichenbach.
Zuletzt hatten die Ostfilderner bereits Rückraumspieler Oliver Sudar (SG H2Ku Herrenberg) und Torhüter Leon Dotzauer (VfL Waiblingen) gewonnen, der wie Dirmeier aus der Jugend der JANO Filder kommt. Als Abgänge stehen Felipe Soteras Merz, der sich aufgrund eines Jobs im Ausland bereits verabschiedet hat, Lukas Lehmkühler (TSV Schmiden), Florian Distel (TSB Heilbronn-Horkheim) und Lenny Piskureck (TSV Denkendorf) fest. Zudem wird Jan Steinfath ab Ende Februar nicht mehr zur Verfügung stehen, ihn zieht es aus beruflichen Gründen nach Norddeutschland.
„Das wird eine coole Mannschaft“
Dirmeier, der zur laufenden Saison vom Oberligisten TSV Wolfschlugen nach Balingen gekommen war, bezeichnet Ostfilderns sportlicher Leiter Matthias Dunz als „Königstransfer. Ich freue mich, dass er sich für uns entschieden hat. Er ist 21 Jahre alt und soll sich bei uns zum Führungsspieler entwickeln“.
Zurzeit kuriert Dirmeier einen Kreuzbandriss aus, zum Beginn der Saisonvorbereitung will er wieder ins Training einsteigen. „Im Februar beginne ich in Esslingen ein Studium der Sozialen Arbeit und es zieht mich wieder nach Hause nach Wendlingen“, erklärt der Kreisläufer, der einen Bundesfreiwilligendienst auf der Geschäftsstelle des HBW ableistet. Und: „Die HSG ist mein Jugendverein, ich kann dort nach meiner Verletzung gut wieder reinkommen und es spielen einige Kumpels von mir dort.“ Dazu zählen Dotzauer und Ben van der Mei, mit dem er das Duo am Kreis bilden wird. Auch die Noch-Reichenbacher Fahrion und Küstner zählen zu Dirmeiers engstem Freundeskreis: „Das wird eine coole Mannschaft.“
Küstner und Abele, der vor seinem Engagement in Schwäbisch Gmünd für Frisch Auf Göppingen in der A-Jugend-Bundesliga gespielt hat, sollen in Zukunft die Rechtsaußen-Position beackern, Linkshänder Fahrion den rechten Rückraum. „Er ist uns beim EZ-Pokal aufgefallen, Jörg Ebermann hat ihn anschließend beobachtet, er war im Probetraining – das war super“, berichtet Dunz. Es tut sich was bei der HSG, aber das war noch nicht alles. Dunz kündigt Veränderungen auf „zwei bis drei“ weiteren Positionen an.