Der TSV Wolfschlugen gewinnt das intensive Oberliga-Auftakt-Derby gegen die SG Hegensberg/Liebersbronn durch eine heiß diskutierte Szene ganz am Ende.
Am Ende spitzte sich alles auf eine Szene zu. Die letzte Szene. Die spielentscheidende Szene. Dabei hatten die Beteiligten und die Zuschauer davor 60 intensive Handballminuten wie selten erlebt. Dann das. Lukas Wester-Ebbinghaus und Marvin Thumm knallen heftig zusammen, die Schlusssirene ertönt, auf der Anzeigetafel steht 26:26, 60:00 Minuten. Wester-Ebbinghaus und Thumm liegen am Boden, werden behandelt. Als sie wieder aufstehen, zeigen die Schiedsrichter Konstantin Geis und Jörg Hanselmann (Ehingen) Wester-Ebbinghaus die rote Karte und auf den Siebenmeterstrich. Patrick Kohl tritt an. Und trifft. 27:26 (12:14) im Saisonstart-Derby der Oberliga zwischen dem TSV Wolfschlugen und Aufsteiger SG Hegensberg/Liebersbronn. Jubelkreis in rot, eingefrorene Mienen in schwarz. Jede Menge Emotionen.
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