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Plochingen„Die Spiele gegen die direkten Konkurrenten kommen erst noch, aber wir sollten trotzdem mal wieder punkten“, sagt Michael Schwöbel, der Trainer des Handball-Drittligisten TV Plochingen. Und: „Die Leistungssteigerung zuletzt war gut für das Selbstvertrauen, aber hat keine Punkte gebracht.“ Für das Spiel der Plochinger an diesem Freitag (20.30 Uhr) beim SV Salamander Kornwestheim bedeutet das: Als Vorletzter ist der TVP gegen den Tabellenneunten zwar Außenseiter. Aber nach vier Niederlagen in Folge – der letzte Sieg datiert vom 7. Dezember in Erlangen – sollte die Mannschaft auch mal wieder ein Erfolgserlebnis feiern, das sich positiv in der Tabelle niederschlägt.

Schwöbel ist diesbezüglich optimistisch. „Wir müssen den Trend vom Spiel bei den Rhein-Neckar Löwen II fortsetzen und noch mehr investieren, dann können wir etwas holen.“ Denn da hatte die Mannschaft trotz der 31:33-Niederlage eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem 29:34 gegen den HBW Balingen-Weilstetten zum Jahresauftakt gezeigt. Der Coach hofft dabei auf die Unterstützung einiger Plochinger Zuschauer: „In der 3. Liga geht Kornwestheim als Derby durch, das ist der am nächsten gelegene Gegner.“ 33 Kilometer sind es von Plochingen zur Sporthalle Ost.

Kornwestheim verfügt über ein gutes Kollektiv, aus dem Top-Torschütze Felix Kazmeier und Jan Reusch, der beim TV Neuhausen/Erms Zweitligaerfahrung gesammelt hat, herausstechen. Dem wollen die Plochinger, bei denen der Einsatz von Markus Petershans aufgrund einer Zerrung fraglich ist, mit Leidenschaft und Konzentration entgegentreten. Und endlich wieder Punkte holen. sip

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