Der TSV Neuhausen und der TSV Wolfschlugen haben schwere Spiele vor sich.
Die Drittliga-Teams aus der Region haben jeweils eine anspruchsvolle Aufgabe vor der Brust. Für die Handballer des TSV Neuhausen geht es zum Tabellen-Zweiten Wölfe Würzburg, die Handballerinnen des TSV Wolfschlugen bestreiten zuhause das Top-Spiel gegen Dritten HCD Gröbenzell.
Männer – 3. Liga
Die Maddogs sind am Samstag (19.30 Uhr) bei den Wölfen Würzburg gefragt. Dabei sind die Rollen klar verteilt: Würzburg ist Zweiter und wird alles daran setzen, den Platz hinter dem unangefochtenen Spitzen-Team des HC Oppenweiler/Backnang halten. Die Neuhausener um Trainer Tobias Klisch stehen auf Platz acht und wollen nach zuletzt zwei Niederlagen wieder zurück in die Erfolgsspur. Das Hinspiel verlor der TSV in der heimischen Egelseehalle mit 34:39 – damals hielten die Filder-Handballer das Duell mehr als 50 Minuten lang offen, eine Dreiviertelstunde lang führte Neuhausen sogar. Sollte sich der Spielverlauf – bis auf das Ende – ähnlich gestalten, ist für den TSV allemal etwas drin. Mit von der Partie sein wird auch Janick Hoer, der in der kommenden Saison allerdings nicht mehr für die Maddogs aufläuft. Der Rückraumspieler hat den Verein um eine Vertragsauflösung gebeten und kehrt den Fildern nach gerade einmal einer Saison den Rücken zu. Durchgesetzt hat er sich beim TSV nicht. Für Hoer geht es zum Regionalligisten TSV Heiningen.
Frauen – 3. Liga
Am Sonntag (17 Uhr) kommt es für die Wolfschlugenerinnen zum Top-Spiel gegen den HCD Gröbenzell. „Der Druck gewinnen zu müssen, liegt eher bei ihnen“, sagt TSV-Trainer Simon Hablizel über die Bayerinnen. Nichtsdestotrotz hat er den Anspruch, das Spiel vor dem eigenen Publikum zu gewinnen und spricht von möglichen „Big Points“. Aufpassen müssen die Wolfschlugenerinnen auf Gröbenzells Tempospiel und die Top-Akteurin Christine Königsmann. „Wir haben Respekt, aber keine Angst“, resümiert Hablizel und weiß, „dass auch wir gute Spielerinnen in den eigenen Reihen haben und nicht ohne Grund Zweiter sind“. Laura Aurenz ist privat verhindert, auch Benita Braune wird wie die langzeitverletzte Torhüterin Monik Thiemann fehlen.